New PDF release: 3096 Tage: Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft

By Natascha Kampusch

ISBN-10: 3471350403

ISBN-13: 9783471350409

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Die Scham, wenn alle anderen Kinder Zugriffen und meine Hand zurückgehalten wurde. Und das Glücksgefühl, wenn die Schokolade langsam in meinem Mund schmolz. Als der Täter die Kekspackung öffnete, begannen meine Hände zu zittern. Ich wollte sie haben, aber vor lauter Nervosität und Angst wurde mein Mund ganz trocken. Ich wusste, ich würde sie nicht hinunterbringen. Er hielt mir die Packung so lange unter die Nase, bis ich einen herausnahm, den ich in kleine Teile zerbröselte. Dabei sprangen ein paar Schokoladenstücke ab, die ich mir in den Mund steckte.

Aus heutiger Sicht erscheint es mir beinahe befremdlich, wie meine Panik einem gewissen Pragmatismus wich. Wie schnell ich begriff, dass mein Flehen keinen Sinn haben und wie jedes weitere Wort an diesem fremden Mann abtropfen würde. Wie instinktiv ich ahnte, dass ich die Situation annehmen musste, um diese eine endlose Nacht im Keller zu überstehen. Als der Täter die Pritsche von der Wand geschraubt hatte, fragte er mich, was ich alles brauchte. Eine absurde Situation, so, als würde ich im Hotel übernachten und hätte mein Necessaire vergessen.

Wir waren in einem Föhrenwald, wie es sie außerhalb von Wien zahlreich gibt. Der Täter stellte den Motor ab und telefonierte wieder. Etwas schien schiefgegangen zu sein. «, schimpfte er vor sich hin. Er wirkte dabei verängstigt, gehetzt. Aber vielleicht war das auch nur ein Trick: Vielleicht wollte er, dass ich mich mit ihm verbünde, gegen diese »anderen«, denen er mich übergeben sollte und die ihn nun 50 hängenließen. Vielleicht hat er sie aber auch nur erfunden, um meine Angst zu vergrößern und mich damit zu lähmen.

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3096 Tage: Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft überlebte by Natascha Kampusch


by Charles
4.0

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